Pferde- und Hundeosteopathie

sanfte Berührung – grosse Wirkung

Blutegeltherapie

Die Blutegeltherapie ist eine Jahrtausende alte Heilmethode! Somit gehören die Blutegel zu den ältesten Heilmittel die wir kennen. Während des Blutsaugens sondern die Egel verschiedene Stoffe ins Blut und Gewebe ab. Diese Stoffe sind nützlich für die Behandlung verschiedener Erkrankungen, wie zum Beispiel bei Entzündungen und Schmerzen.

Das Wort Egel kommt vom griechischen Wort „echis“ = kleine Schlange. Sie gehören zur Gattung der Ringelwürmer; ihr nächster Verwanter ist also der Regenwurm. Er ernährt sich ausschliesslich von Blut.

Die bekanntesten Stoffe des Blutegels sind:

Hirudin

Das Hirudin hat eine gerinnungshemmender Wirkung. Es wirkt nur kurz und ist während des Bisses hauptsächlich dafür verantwortlich, dass die Nahrung fliessfähig bleibt.

Calin

Calin ist ebenfalls gerinnungshemmend, wirkt aber länger. Es sorgt für die Nachblutung und eine Reinigung der Wunde.

Hyaluronidase

Hyaluronidase wirkt leicht antibiotisch und sorgt dafür das sich die Wirkstoffe leichter durch die Zell- und Gefässwände in das Gewebe gelangen kann.

Aline A,B,C

Sind an der Gerinnungshemmug und der Entzündungshemmung beteiligt.

Wie funktioniert die Blutegeltherapie?

Der Egel wird so nah wie möglich an der zu behandelten Stelle angesetzt. Hat der Egel eine für sich passende Stelle gefunden, sägt er sich durch die Haut in der Form eines Mercedes-Sterns. Anschliessend fängt er an Blut zu saugen und gibt gleichzeitig Speichel ab. Mit dem Speichel (Silvia) gibt der Egel dabei mindestens 30 verschiedene Substanzen ins Blut frei. Einige der Substanzen sind Hirudin, Calvin, Hyaluronidase, Aline A,B,C. Der Blutegel saugt je nach Grösse 10-30ml Blut. Nachdem der Egel losgelassen hat, fliesst die selbe Menge Blut nach. Dies kann bis zu 3 Tage dauern.

Die Blutegel können bei fast allem eingesetzt werden. Bei allen Beschwerden des Bewegungsapparates sowie bei Durchblutungsstörungen.

Zum Beispiel:

  • Muskel und Gelenkserkrankungen
  • Arthrose, Rheuma, Arthritis
  • Bandscheibenvorfall
  • Blutergüsse, Quetschungen, Prellungen
  • Muskelfaserrisse
  • Abszesse und Furunkel
  • bei schlechter Wundheilung
  • OP-Nachvorsorge zur besseren Wundheilung
  • Galle
  • Spat
  • Hufrehe
  • Hufrollenerkrankungen
  • Sehnenschaden
  • und vieles mehr…